Hygieneplan und schulisches Konzept möglicher Unterrichtsszenarien


CORONA-HYGIENEPLAN der Conrad-Schule (18.02.2021)

 

Wichtigste Maßnahmen

Basierend auf dem MUSTERHYGIENEPLAN CORONA für die Berliner Schulen, Teil A – Primarstufe, Stand: 11.01.2021 und dem Schreiben „Schulorganisation ab dem 15. Februar 2021“ der Senatsverwaltung

Abstand
Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss zwischen Schülerinnen und Schülern sowie Dienstkräften unterschiedlicher Gruppen außer im Unterricht und in der ergänzenden Förderung und Betreuung eingehalten werden. Es erfolgt eine Halbierung von Lerngruppen in Klassenstärke.

 

Kohorten
Die Klassenverbände werden in festen halbierten Lerngruppen unterrichtet und betreut.

 

Raum-Wegeplan (immer aktualisiert auf der Homepage der Conrad-Schule)
Dieser visualisiert den jeweiligen Zugang zum Klassenraum der einzelnen Klassen, die wir wie im letzten Jahr zu einzelnen Kohorten zusammengefasst haben.


Mund-Nasen- Bedeckung

Es besteht in allen Jahrgangsstufen für das Personal und die Schülerinnen und Schüler die Pflicht, auf dem gesamten Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auf den Freiflächen kann darauf verzichtet werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird (das gilt nicht für Bescher und Eltern). Es gibt keine Verpflichtung medizinische Masken zu verwenden.

 

Handhygiene
Die Basishygiene einschließlich der Händehygiene ist einzuhalten. Die wichtigste Hygienemaßnahme ist das regelmäßige und gründliche Händewaschen mit Seife.

 

Lüften
Es soll mehrmals täglich, vor dem Unterricht, mindestens einmal in der Mitte jeder Unterrichtsstunde bzw. zweimal pro Betreuungsstunde (mindestens 3‒5 Minuten) sowie in jeder Pause und nach dem Unterricht eine Durchlüftung (keine Kipplüftung, sondern Stoß- oder Querlüftung) durch vollständig geöffnete Fenster ‒ bevorzugt mit einer Luftabzugsmöglichkeit (z.B. offene Tür, wenn der Flur über Frischluftzufuhr verfügt) ‒ über mehrere Minuten vorgenommen werden. Aus Sicherheitsgründen verschlossene Fenster müssen daher für die Lüftung unter Aufsicht einer Dienstkraft geöffnet werden.

 

Reinigung
Die DIN 77400 (Reinigungsdienstleitungen Schulgebäude – Anforderungen an die Reinigung) ist zu beachten. Sie definiert Grundsätze für eine vertragsgemäße, umweltbewusste und hygienische Schulreinigung unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen hinsichtlich Technik und Methoden der Gebäudereinigung und rechtlicher Anforderungen durch das  Infektionsschutzgesetz. Ergänzend dazu gilt: 

Generell nimmt die Infektiosität von Corona-Viren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit rasch ab.

 

Schulmittagessen im Rahmen der Notbetreuung
Für das Schulmittagessen gelten die Abstandsregeln auch innerhalb einer Kohorte. Das Händewaschen ist unmittelbar vor dem Mittagessen zeitlich und organisatorisch einzuplanen. Im Mensabereich und anderen für das Mittagessen genutzten Räumen ist beim Gang von und zu den Tischen und bei der Ausgabe des Essens eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ein Essenangebot in Buffetform sowie Schüsselessen ist nicht statthaft. Nach jedem Essendurchgang sind die Tische zu reinigen.

 

Sport
Sport ist durch geeignete Bewegungsangebote im Freien zu ersetzen

Schwimmen
Es findet kein Schwimmunterricht statt.


Musizieren

Musizieren ist nur in festen Lerngruppen und mit Mund-Nasen-Bedeckung möglich. Eine gemeinsame Nutzung von Materialien, Requisiten oder Musikinstrumenten ist nicht möglich.

 

 

28.01.2021 - Schulisches Konzept möglicher Unterrichtsszenarien

Download
Schulisches Konzept möglicher Unterrichtsszenarien im Schuljahr 2020/21
Konzept_2020_2021.pdf
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Unser Konzept möglicher Unterrichtsszenarien im Schuljahr 2020/2021 haben wir auf Basis der folgenden Vorgaben der Senatsverwaltung entwickelt und fortgeschrieben:

 Vorgabe der Senatsverwaltung zum Regelbetrieb:

 Der Regelbetrieb umfasst den Unterricht nach der Wochenstundentafel, sämtlichen Förder- und Teilungsunterricht sowie alle weiteren verbindlichen schulischen Angebote und Veranstaltungen. Auch der Religions- und Weltanschauungsunterricht kann wieder angeboten werden. Die außerunterrichtliche sowie die ergänzende Förderung und Betreuung (Ganztagsangebote) finden in allen Schulen in vollem Umfang ebenfalls wieder statt. Angebote, an denen die Schülerinnen und Schüler freiwillig teilnehmen, wie Arbeitsgemeinschaften, können von der Schule im Rahmen der personellen und schulorganisatorischen Voraussetzungen ebenfalls wieder angeboten werden.

 

Sollte das Infektionsgeschehen im Laufe des Schuljahres 2020/21 wieder erheblich ansteigen und sollten dadurch an Schulen wieder zentral vorgegebene strengere Hygiene und Abstandsregeln gelten, ist eine Rückkehr zum Modell „Verknüpfung von Präsenzunterricht und schulisch angeleitetem Lernen zu Hause“ möglich. Konzeptionell haben wir uns hierauf wie folgt eingestellt.

 

Vorgabe der Senatsverwaltung zum Alternativszenario:

 

In den Schulen der Primarstufe ist ein Mindestpräsenzunterricht für jede Schülerin und jeden Schüler von drei Stunden Unterricht täglich sicherzustellen. Innerhalb von zwei aufeinander folgenden Unterrichtswochen ist mindestens die Wochenstundentafel zu erteilen. Der Unterricht wird durch das Basismodul der ergänzenden Förderung und Betreuung im Umfang von täglich 2,5 Stunden ergänzt. Die konkrete Organisation obliegt der einzelnen Schule. Darüber hinaus würde zeitnah über die (Wieder)Einrichtung einer Notbetreuung von 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr entschieden werden.

 

In unserem Konzept, dass Sie durch einen Klick auf den Download-Button in der linken Spalte herunterladen können, finden Sie folgende Punkte:

 

Im Kapitel 3 finden Sie Ausführungen zum Regelbetrieb. In den folgenden Kapiteln finden sich die von uns beschriebenen drei alternativen Szenarien.

Kapitel 4  Lernen im Alternativszenario „Verknüpfung von Präsenzunterricht und schulisch angeleitetem Lernen zu Hause“ – Variante maximaler Unterricht (Plan B-1).
Dieses Szenario ist realisierbar, solange keine umfassende Notbetreuung gewährleistet werden, muss und hat den Vorteil, dass alle Kinder täglich Unterricht haben und zu Hause in der Regel Hausaufgaben bearbeitet werden müssen.

Kapitel 5  Lernen im Alternativszenario „Verknüpfung von Präsenzunterricht und schulisch angeleitetem Lernen zu Hause“ – Variante täglicher Wechsel (Plan B-2)
In diesem Szenario wechselt der Präsenzunterricht und das schulisch angeleitete Lernen zu Hause täglich. Dafür sind die Kinder jeden zweiten Tag länger in der Schule und der ergänzenden Förderung und Betreuung als in Plan B-1. Bei Bedarf kann eine Notbetreuung installiert werden, die dann allerdings Klassenübergreifend eingerichtet werden muss.

Kapitel 6  „Schulisch angeleitetes Lernen zu Hause aufgrund temporärer Schließung“.
Hier finden Sie Eckdaten für dieses Szenario, das entweder aufgrund temporärer vollständiger Schulschließungen oder aufgrund temporärer Schließungen einzelner Klassen Anwendung finden kann.


Kapitel 7  „Grenzen der Umsetzung des digitalen Lernens in der Conrad-Schule“